* Ruf im Herbst *





lange her, dass wir uns begegnet sind...,
jetzt färben die Blätter sich bunt
und fallen gemächlich zu Boden
es weht ein starker Wind,
manchmal regnet es
und alles wirkt wie durch einen Schleier,

doch ab und zu strahlt die Sonne
und taucht alles in leuchtende Farben
ich stehe auf einem Berg
und rufe laut deinen Namen

der Ruf eilt über die kahlen Berge
in die Täler hinab,
kreist über dunkle, tiefe See'n
und verfängt sich im bunten Laub der Wälder,
er eilt über Wiesen, welche nun feucht,
bahnt sich seinen Weg durch Nebelschwaden
bis hoch zum Horizont,
er grüßt nach Süden ziehende Vögel

und erreicht hoffentlich sein Ziel
- dich -


©  Oktober 1998 by Flämmchen


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