* Geheimnis *
 

an vielen Tagen können wir zwar
reden und scherzen,

doch müssen wir unsere Hände zurückhalten,
wie ein Deich das stürmische Meer.

unsere Blicke verstecken,
als wenn alles nur ein Märchen wär'.

manchmal jedoch bricht ein sehnsuchtsvoller Blick aus,
so unwillkürlich wie die Blüten aus ihren Knospen.

Worte wollen herüberfliegen,
so natürlich wie die Vögel am Morgen singen.

eine Berührung stiehlt sich davon,
so leicht wie eine Feder im Wind.

und dann an jenen wenigen Tagen,
kann kein Halt etwas davon verhindern,
so wenig wie den Ausbruch eines Vulkans.

© 2000-01-12 by Flämmchen